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AllgemeinIn Verbindung mit dem Programm BIND (Berkeley Internet Name Daemon) vom Internet Systems Consortium (ISC) kam es in der Vergangenheit immer wieder zur Veröffentlichung von Sicherheitslücken (BIND Security Advisories), für deren Ausnutzung zum Teil auch der fertige "Exploit-Code" aus dem Internet geladen werden kann. Ein sicherer Betrieb des BIND ist - sofern eine aktuelle und unterstützte Version zum Einsatz kommt - durchaus möglich. Jeder für BIND zuständige Administrator sollte sich aber in die Mailling-Liste für Ankündigungen eintragen, um bei einem eventuell neu auftretenden Problem zeitnah gewarnt zu sein, damit er dann schnellstmöglich reagieren zu kann.
KonfigurationstippsInfo: Diese Tipps beziehen sich auf BIND 8 und höher.Korrekte Einträge im SOA-Record
Manipulation der Server-Versionsnummer für Abfragen aus dem InternetBIND hat standardmäßig die Ausgabe der Versionsnummer nicht deaktiviert. Eine Abfrage kann durchgeführt werden mit$ dig CHAOS TXT version.bind @ns.nicht-bestens-konfiguriert.firma.de Angreifer können diese Information unter Zuhilfename von
automatischen Scannern gut benützen, um eine Vorsortierung
durchzuführen. version "surely you must be joking";$ dig CHAOS TXT version.bind @ns.besser-konfiguriert.firma.de Binden des Server-Ports an dedizierte IP-AdressenFalls der Nameserver auf einem Gateway nur für interne Netze DNS-Auflösungen durchführen soll, besteht keine Notwendigkeit, daß der Server-Port auch an die externe IP-Adresse gebunden ist. Ein Test mit "netstat" zeigt, ob dies der Fall ist.Ein "named", gebunden an alle IP-Adressen ("any")# netstat -na | grep ":53\W" | grep "^udp"Ein "named", gebunden nur an die "localhost" und eine interne IP-Adresse Dies hindert externe automatisch, Kontakt mit diesem DNS-Server aufzunehmen.# netstat -na | grep ":53\W" | grep "^udp" Einsatz des DNS-Servers in einer chroot-UmgebungDer Einsatz des DNS-Servers in einer chroot-Umgebung ist durchaus zu empfehlen, wiewohl selbst diese nicht 100% sicher sind sind. Am besten man kombiniert mehrere Sicherheitsmethoden gleichzeitig, z.B. unter Linux
Einsatz von Access-Control-Lists (ACLs)Durch den Einsatz von ACLs kann der Zugriff auf die Informationen im DNS beschränkt werden. Dies sollte z.B. unbedingt für Zonentransfers gelten, da normalerweise kein unbekannter Außenstehender Zugriff auf die komplette Zonendatei haben muß.ACLs können für verschiedene Mechnismen global und pro Zone benutzt werden und werden definiert wie folgt ("localhost", "any" und "none" sind schon vordefiniert):
Global gültige (in Abschnitt "options" spezifiziert) durch
ACLs einschränkbare Mechanismen sind
Bei der Erstellung von ACLs in Zusammenhang mit der Registierung von lobal gültigen Zonen natürlich beachtet werden, daß definierte Secondary-DNS-Server und die Registrare Zugriff auf die Daten bekommen, sonst verweigern die Roboter dort die Arbeit. Für Secondary-DNS-Hosting bei der Deutsche Telekom (DTAG) sollten folgende Server/Netze in entsprechende ACLs aufgenommen werden: # Einganspruefung 62.156.153.47 www.t-domain.de # Pruefung manuell vom Bearbeiter 62.156.152.59 miraculix.dns-oldenburg.de # Diagnoseautomat fuer Secondaryeinrichtung 194.25.1.113 limes.NIC.DTAG.DE # Diagnose bei Fehlerbearbeitung allgemein 194.25.15.217 194.25.0.125 pns.dtag.de 194.25.0.121 pns1.DTAG.DE 194.25.0.122 pns2.DTAG.DE 194.25.0.44 secondary.DTAG.DE 194.25.0.45 secondary1.DTAG.DE 194.25.0.46 secondary2.DTAG.DE 195.244.245.0/24 # secondaryXXX.dtag.net # DTAG's Secondary im WiN 129.70.132.100 techfac.techfak.uni-bielefeld.de Bei *.de-Domains zusätzlich das Netz der DeNIC 194.246.96.0/24 # Diagnose DeNIC ForwardersForwarders können dazu eingesetzt werden, um z.B. aus Sicherheitsgründen den DNS-Verkehr zu kanalisieren (unterstützt durch entsprechende Filter) oder DNS-Caching des ISPs zu nützen. Sie werden auch in "options" konfiguriert, hier als Beispiel die drei von der Deutschen Telekom vorgeschlagenen:
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